Wie Sie mit Google AdWords Textanzeigen erstellen und auf dem Siegertreppchen landen können - Channable
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Wie Sie mit Google AdWords Textanzeigen erstellen und auf dem Siegertreppchen landen können

Juli 13, 2017
AdWords ist ein von Google entwickelter Werbedienst. Weltweit werden ca. 88,68 % aller Suchanfragen via Google gestellt, was es zu einer der einflussreichsten und populärsten Suchmaschinen der Welt macht. Fakt ist auch: Die erste Seite der Suchergebnisse erhält 91 % aller Klicks. Um Besucher anzulocken, ist es deshalb besonders wichtig, im Ranking möglichst weit oben zu stehen. Leicht gesagt, leicht getan! Aber wie jetzt genau?
Wie Sie mit Google AdWords Textanzeigen erstellen und auf dem Siegertreppchen landen können

Um Ihre Position im Suchmaschinenranking zu verbessern bzw. zu optimieren, haben Sie im Wesentlichen zwei Möglichkeiten:

  • SEO (Search Engine Optimization) bezeichnet eine Technik, bei der die Platzierung in den unbezahlten Suchergebnissen, auf den sogenannten Natural Listings, durch geschicktes Anpassen der Inhalte einer Webseite, so beeinflusst werden kann, dass die Anzeige bei bestimmten Suchbegriffen im Ranking weiter oben erscheint.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Optimierung nennt sich SEA (Search Engine Advertising), hierzu zählt auch Google AdWords. Dabei wird auf Keywords geboten, die Konzern, Produkt, Dienstleistung etc. treffend beschreiben. Suchen potenzielle Kunden nach den entsprechenden Keywords, erscheinen die Webseiten der Webshops mit den höchsten Geboten auf den oberen Platzierungen. Neben den Keywords spielt auch die Qualität der Anzeige eine wesentliche Rolle. Der Quality Score kann durch unter anderem Anzeigeninhalt und Anzeige-Erweiterungen positiv beeinflusst werden.    

Beide Optionen machen Sinn und sind wesentlicher Bestandteil eines effizienten Online-Marketings. Ein großer Vorteil von Google AdWords ist die Möglichkeit Internetnutzer gezielt nach Sprache, Region und/oder Stadt anzusprechen. Da Sie das Tagesbudget für Ihre Kampagnen selbst wählen, sind die Kosten für Ihr Unternehmen, gut kalkulierbar. Die Option Ihren Account mit Google Analytics zu verbinden, die Performance Ihrer AdWords-Kampagnen zu evaluieren, und falls nötig Korrekturmaßnahmen vorzunehmen, ist ein weiterer Vorteil von AdWords.

Google AdWords verwendet das sogenannte CPC (Cost Per Click) Preismodell, d. h. Sie zahlen nur dann, wenn ein Nutzer tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt. Bei der Erstellung Ihrer Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen in Ihrem AdWords-Konto werden Sie aufgefordert, die Keywords auszuwählen, die Ihre Anzeigen auf der Ergebnisseite erscheinen lassen, sobald ein möglicher Kunde die entsprechenden Suchbegriffe verwendet.

Das Erstellen von Anzeigen auf Google ist erschwinglich, was es zu einer sehr beliebten Marketing-Strategie für unter Unternehmen aller Größen macht. Wenn viele Unternehmen auf das gleiche Keyword bieten, steigen logischerweise auch die Kosten pro Klick (CPC). Damit sie nicht „unnötig hoch“ bieten müssen, um Ergebnisse zu erzielen, nutzt Google eine einfache Methode zur Regulierung. Nehmen wir an, Sie bieten € 1,60 auf ein Keyword und das zweithöchste Gebot liegt bei € 1,50. Google berechnet in diesem Fall Ihr Gebot neu auf € 1,51, also einen Cent höher als das Gebot Ihres Konkurrenten.

Wie sehen AdWords-Textanzeigen aus?

Das Prinzip von Google AdWords dürfte klar sein, die Vorteile liegen auf der Hand. Jetzt stellt sich die Frage, wie die Anzeigen letztendlich aussehen. Ein Beispiel: Nach der Eingabe von „Nike Air“ in die Google-Suchleiste, sehen wir das Folgende:

Die erste Seite zeigt dem Nutzer verschiedene Ergebnisse an. An erster Stelle erscheinen die Google Shopping Ergebnisse. Das zweite Ergebnis, im Beispiel rot eingerahmt ist eine AdWords-Anzeige. Darunter sehen wir die Ergebnisse des Natural Listings, also die unbezahlten Suchergebnisse. Werfen wir einen Blick auf die AdWords-Anzeige:

Google AdWords veröffentlicht regelmäßig neue Updates, sowie kürzlich ein neues Format namens „Expanded Text Ads“. Das neue Anzeigen-Format enthält zwei Titel mit jeweils 30 Zeichen, eine Beschreibung von 80 Zeichen und einen verkürzten, gut lesbaren Link. Wesentlich ist das kleine grüne „Ad-Quadrat“ vor dem Link zur Webseite, durch das sich die Anzeigen von den „herkömmlichen“ Suchergebnissen unterscheiden.

Wie bewerbe ich eine große Menge Produkte mit AdWords?

Eine Möglichkeit, welche die Erstellung von AdWords Anzeigen erheblich vereinfachen kann, ist ein Feed Management-Tool bzw. Ad-Generator wie beispielsweise Channable. Praktisch, vor allem dann, wenn Sie Hunderte oder Tausende von Produkten bewerben möchten, oder sich die Produktinformationen regelmäßig ändern – denken Sie hierbei an einen fluktuierenden Preis oder dynamischen Lagerbestand. Ein Feed Management-Tool ruft die Produktinformationen in regelmäßigen Zeitabständen ab und aktualisiert Ihre Anzeigen dementsprechend. Mithilfe von mächtigen „Regeln“ haben Sie die Option Produkte, die Sie nicht bewerben möchten (z. B. weil sie nicht auf Lager sind) auszuschließen und so unnötige Klicks zu vermeiden.

Das Feed Management-Tool von Channable ist einfach zu bedienen und somit nicht nur etwas für Tech-Experten. Um das Tool zu nutzen, importieren Sie zunächst Ihre Daten, üblicherweise mit einer XML-, CSV oder TXT-Datei, einem Google Spreadsheet oder mit einer direkten Verbindung zu Ihrer Webshop-Plattform (Magento, Shopware, Prestashop, etc.).

Im folgenden Schritt, der Konfiguration Ihrer AdWords-Kampagnen, können Sie Ihrer Kampagne einen Namen geben und ein Tagesbudget sowie eine Standard-CPC festlegen. Auf der Registerkarte „Anzeigen“ finden Sie eine Anzeigenvorlage. Hier füllen Sie einfach die erforderlichen Felder aus. Das können sowohl dynamische Werte aus Ihrem Feed, wie beispielsweise Titel und Preis, oder statische Informationen, sein. Das Tool bietet Ihnen außerdem die Möglichkeit, Backup-Anzeigenvorlagen zu erstellen. Sollte Ihre erste Anzeigenvorlage von Google nicht akzeptiert werden – das passiert zum Beispiel dann, wenn die maximale Anzahl von Zeichen überschritten wurde, greift automatisch Ihre Backup-Vorlage. Es gibt natürlich noch weitere Gründe, die ein Feed Management-Tool in Verbindung mit Google AdWords interessant machen. So haben Sie außerdem die Option Keywords auszuschließen oder die ein Tracking-System einzurichten

Im letzten Schritt erhalten Sie eine „Übersicht“ der erstellten Anzeigen. Neben einer Vorschau der erfolgreich erstellten Anzeigen, werden Ihnen außerdem Ads, die aufgrund von Fehlern nicht erfolgreich exportiert werden können, angezeigt. Sie können sofort reagieren und Ihre Anzeigen an die Anforderungen von Google anpassen. Et Voila – mit etwas Glück erreicht Ihre Webseite jetzt eine der begehrten oberen Plätze der Google Ergebnisliste.  

Sind Sie neugierig geworden und möchten mit dem Erstellen von Anzeigen mithilfe eines Feed Management-Tools beginnen? Kontaktieren Sie uns einfach und wir helfen Ihnen gerne bei der Einrichtung Ihres ersten Feeds!

Verfasst von Viktoria Müller
Marketing DACH