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4 effiziente Wege, um Ihr Ranking zu verbessern

Oktober 06, 2020

Von einer starken UX, über Mobile First, bis hin zur Relevanz von Backlinks. Erfahren Sie im Gastblog unsere Kollegen von rankingCoach alles, was Sie zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) wissen müssen. Lesen Sie, wie Sie in vier simplen Schritten das Ranking Ihrer Website deutlich verbessern und die Sprache Ihrer User sprechen.

4 effiziente Wege, um Ihr Ranking zu verbessern

Sie haben eine großartige Website mit viel Leidenschaft erstellt und jetzt ist es an der Zeit sie der Welt vorzustellen, nur leider bleibt der erhoffte Traffic komplett aus. Ein Blick in Google offenbart Ihnen auch den Grund für diesen etwas enttäuschenden Umstand, Ihre Website versteckt sich regelrecht auf Seite 10. Wenn man bedenkt das sich ganze 54% der Betrachtungsdauer auf die Top-3-Positionen fokussieren ist ihre Website für potenzielle Kunden unsichtbar.

Nun gilt es entweder sich mit seinem harten Schicksal abzufinden oder das Ranking mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) strategisch zu verbessern und Ihre Website damit Schritt für Schritt in Google nach vorne zu bringen. Wenn Sie sich für letzteres entscheiden, dann ist dieser Artikel genau richtig für Sie.

Was ist dieses “Ranking” überhaupt?

Google berücksichtigt bei jeder Website verschiedene Faktoren, um die Website zu bewerten und in einer Rangfolge, dem sogenannten Ranking, aufzulisten. Hierzu indexiert der Googlebot jede Website einzeln und berücksichtigt dabei über 200 Faktoren, um die Website, welche die Suchanfrage am besten beantwortet, an die Spitze zu setzen. Aber müssen Sie alle 200 Ranking Faktoren kennen? Ich darf Sie beruhigen, zum Glück nicht. Am effektivsten ist es sich anfangs auf die wichtigsten Faktoren zu konzentrieren.

1. Stärken Sie Ihre UX

Ein Kernpunkt einer guten User Experience (UX) ist die Optimierung der Geschwindigkeit Ihrer Website.

Überwachen, analysieren und verbessern Sie ständig die Geschwindigkeit Ihrer Website, um Ihr volles Potenzial zu entfalten und das Nutzererlebnis zu stärken. Denken Sie daran, dass die Ladegeschwindigkeit ein wichtiger Faktor ist, wenn es darum geht, die Websites zu ranken. Kaum jemand ist heutzutage bereit, länger als 3-5 Sekunden auf das Laden einer Seite zu warten. Sie können die Geschwindigkeit Ihrer Seiten z.B. mit PageSpeed Insights von Google überprüfen, um die Elemente auszumachen, welche die Ladezeit Ihrer Website verlangsamen.

Schlechtes UX hat gleich auf zwei Ebenen Nachteile für Sie. Wenn ein Kunde Ihre Website besucht und diese entweder sehr lange lädt oder eine unübersichtliche Landingpage bietet, wird dieser Kunde Ihre Seite schleunigst verlassen und möglicherweise auch nicht mehr wiederkommen. Der zweite negative Punkt der hiermit einhergeht ist eine schlechte Bounce Rate, welche auch ein Rankingfaktor ist. Die Bounce Rate gibt an wie viele Menschen, Ihre Seite wie schnell verlassen, nachdem Sie diese aufgerufen haben. Es lohnt sich also die Nutzererfahrung zu optimieren.

2. Beachten Sie Mobile First

Das Jahr 2019 war das erste Jahr, in dem weltweit erstmals mehr Menschen mit mobilen Geräten als mit Desktop-Geräten auf Webseiten zugegriffen haben. Da Sie mit der Optimierung Ihrer Website ebenfalls immer versuchen eine möglichst gute Erfahrung für den Großteil der Nutzer zu bieten, werden Sie heutzutage nicht herum kommen Ihre Website so zu gestalten, dass Sie auf Smartphones optimal läuft. Das ist auch der Grund warum Google seit September 2020 vollständig zu „Mobile First“ gewechselt ist. Das bedeutet, dass die mobile Version Ihrer Website die wichtigste Version für den Googlebot ist.

Ist es jedoch technisch nicht möglich oder zu aufwendig eine Smartphone-freundliche Website zu erstellen, können Ihnen glücklicherweise spezielle PlugIns Abhilfe schaffen. Empfehlenswert ist hier das AMP Plugin, es ist mit einer Vielzahl verschiedener CMS kompatibel und wurde seit seinem Start 2015 bereits von über 4 Milliarden Seiten verwendet. Durch das PlugIn haben Sie die Möglichkeit die Geschwindigkeit Ihrer Website deutlich zu verbessern, so liegt die durchschnittliche Ladezeit einer Seite mit einem AMP-Plugin bei weniger als 0,5 Sekunden.

3. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden

Dieser Punkt klingt zwar einfach, wird aber oftmals vernachlässigt. Ob eine Produktbeschreibung, ein Blogbeitrag oder ein Über Mich-Text, stellen Sie sich stets diese Frage: Spreche ich die Sprache meiner Kunden?

Haben Sie rege Interaktionen und gutes Feedback Ihrer Kunden und Nutzer, dann werden Sie diese Frage bejahen dürfen. Wenn nicht, ist es an der Zeit etwas zu ändern und mit Ihrer Zielgruppe in Dialog zu treten. Die Relevanz von natürlichem Content als rankingFaktor wurde ebenfalls von Google bestätigt:

„Du musst Inhalte bieten die für deinen Besucher nützlich sind….und das in einer Sprache, die ich (der Benutzer) verwenden würde“.
Martin Splitt Google Webmaster

Sprechen Sie daher auch die Sprache Ihrer Kunden und achten Sie im weiteren Sinne ebenfalls auf die Gestaltung und Struktur Ihrer Website. Wonach sucht mein Kunde? Welche Informationen benötigt er?

Beispielsweise sollte bei einer Suchanfrage „Stehlampe Wohnzimmer“ eine Seite oben erscheinen, die dem Benutzer alle relevanten Informationen zu dem Kauf von Stehlampen für das Wohnzimmer gibt. Neben einer gut geschriebenen Produktbeschreibung gehört hierzu auch ein einfacher Zugriff auf weitere Informationen wie die Lieferbedingungen, das Firmenprofil, Qualitätssicherung Kindersicherheit, usw.

All diese Infos sind implizit in der Anfrage enthalten und sollten auf Ihrer Website beantwortet werden. Weitere Punkte die Sie berücksichtigen müssen, um Ihren Kunden anzusprechen sind:

  • Das Webseiten-Design
  • Übersichtliche Menüs
  • Stets aktuelle Inhalte
  • Logische interne Verlinkungen

4. Nutzen Sie Backlinks

Backlinks sind wichtig für jede gute SEO Strategie und geben Ihnen die Möglichkeit Ihre Website in Google an die Spitze zu befördern. Im Grunde sind Backlinks eine Verlinkung von einer externen Seite auf Ihre. Hierbei ist jedoch zu beachten das die Website die auf Ihre verlinkt, thematisch relevant und vorallem seriös ist. Wenn Sie nach Linkbuilding recherchieren werden Ihnen möglicherweise sogenannte Linkfarmen anbieten entsprechende Links zu kaufen. Das möchte ich Ihnen jedoch nicht raten da Google diese als BlackHat einstuft und Sie somit Ihr Ranking verschlechtern werden.

Es gibt zwei bewährte Methoden, um an gute Backlinks zu kommen:

1. Finden Sie Backlink Buddies
Dies ist wahrscheinlich die bewährteste Methode jemanden für einen Backlink zu finden. Analysieren Sie also Ihre Branche und nehmen Sie Kontakt mit den Webmastern auf! Eine großartige Möglichkeit erfolgreich Linkbuilding zu betreiben und gleichzeitig einen relevanten Content für Ihre Community zu schaffen ist ein Blogartikel Austausch. Warum sich nicht sogar darauf einigen als Backlink Buddies in regelmäßigen Abständen Artikel auszutauschen?

2. Behalten Sie die Konkurrenz im Auge!
Eine weitere gute Möglichkeit, Backlinks zu finden, ist das Monitoring Ihrer Mitbewerber. Vielleicht hat Ihr Wettbewerb bewerte Linkpartnerschaften die ebenfalls für Sie relevant sein könnten? Suchen Sie also nach Webseiten, die auf Ihre Mitbewerber verweisen (und umgekehrt) und kontaktieren Sie deren Webmaster. Eine gute Möglichkeit, um mit dem, was Ihre Wettbewerber tun auf dem Laufenden zu bleiben, ist die Verwendung von Online Marketing Software wie rankingCoach. Applikationen wie diese sind sehr praktisch, um Ihre Mitbewerber im Blick zu haben und Ihre Website vollständig zu optimieren.

Ich hoffe Ihnen konnten die “4 effiziente Wege um Ihr Ranking zu verbessern” auf Ihrer Reise an die Spitze der Google Suchergebnisse weiterhelfen. Ein Top Tipp der bei SEO jedoch immer zu berücksichtigen ist, ist: Auf Platz 1 kommen Sie nicht über Nacht. Bleiben Sie am Ball und denken sie langfristig, um nachhaltig an Erster Stelle zu stehen!


Jan Reutelsterz
Brand Manager DACH

Bei rankingCoach, der All-In-One Marketing App für KMUs, ist Jan Reutelsterz als Brand Manager für den DACH Markt verantwortlich.Vor seiner Zeit bei rankingCoach absolvierte er ein Masterstudium der Kulturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau mit dem Fokus auf "Visuelle Ethnologie" und "Medienwissenschaften". Als freier Multimedia Journalist arbeitete er für zahlreiche öffentliche Einrichtungen im Bereich Filmproduktion und Social Media Management und entdeckte hierdurch seine Leidenschaft für die Markenführung.