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Masterregeln: So nutzen Sie Regeln effizient

Februar 04, 2019

Im Internet werben und online verkaufen kann viel Zeit kosten, insbesondere wenn Sie Ihre Daten für verschiedene Kanäle optimieren wollen. Müssen Produkte aus Ihrem Feed ausgeschlossen werden, weil ein Bild oder eine Beschreibung fehlt? Das können Sie manuell machen oder Sie können Regeln in einem Feed-Management-Tool wie Channable erstellen. Um Regeln effizienter zu nutzen, hat Channable Masterregel-Gruppen für die am häufigsten verwendeten Regeln gelauncht. Damit können Sie Grundregeln einstellen, die für alle Feeds zum Einsatz kommen.

Masterregeln: So nutzen Sie Regeln effizient

Als Online-Marketeer kennen Sie die Schwierigkeiten des Online-Handels. Eine eigene Webseite mit integriertem Shop reicht nicht mehr aus. Sie möchten zusätzlich auf Preisvergleichsseiten, Marktplätzen, Affiliates werben und viele SEA-Kampagnen aufsetzen, um richtig durchzustarten. Dazu benötigen Sie einen Datenfeed, der mit Ihrer Webseite und Ihrem Shopsystem verknüpft ist. Dieser Datenfeed kann dann für die gewünschten Exportplattformen verwendet werden. Da die Anforderungen an den Datenfeed jedoch je nach Plattform variieren, ist es notwendig, Ihren Feed an die Standards der Plattform anzupassen.

Um diese Aufgabe zu meistern, wird häufig ein Feedmanagement-Tool wie Channable verwendet. In diesem Tool können Sie Ihren Feed mit Regeln bearbeiten, die auf dem WENN-DANN-Prinzip basieren. Z.B. Wenn Ihr Preis leer ist, dann schließen Sie das Produkt aus dem Datenfeed aus. Einige Regeln werden spezifisch für einen bestimmten Kanal erstellt, weil dieser spezifische Anforderungen hat. Für andere Exporte gelten dieselben Regeln, deshalb können Sie Masterregeln für alle Exportfeeds einstellen. Allgemeine Regeln für jedes Projekt ersparen Ihnen enorm viel Zeit, aus diesem Grund hat Channable die neuen Masterregel-Gruppen implementiert.

Normalerweise würden Sie Regeln für den von Ihnen gewählten Exportkanal erstellen. Bei Masterregel-Gruppen können Sie neuerdings mehrere Regel-Gruppen anlegen und diese für beliebig viele Exporte ausführen. Diese Regeln kommen zum Zug, wenn Sie Änderungen vornehmen möchten, die für mehrere Kanäle erforderlich sind. Per Export können Sie auswählen, welche Masterregeln Sie anwenden wollen. Nachfolgend zeigen wir Ihnen einige Beispiele, wie Sie diese neue Funktion nutzen können.

  1. Schließen Sie saisonale Produkte aus
    Es ist Winter, draußen liegt Schnee und Ihr Datenfeed enthält Wintermäntel, aber auch Badeanzüge, Sonnenbrillen und andere Sommermode. Zu dieser Jahreszeit möchten Sie nur Produkte bewerben, die zum aktuellen Wetter passen und alles, was mit dem Sommer zu tun hat, ausschließen. Mit Masterregeln können Sie dafür eine Regel erstellen und diese für alle Exporte anwenden. Das Problem ist im Nu gelöst.
  2. Optimieren Sie Ihre Textformattierung
    Sie können die Masterregeln auch verwenden, um HTML oder Unregelmäßigkeiten (z.B. unerwünschte Großbuchstaben) aus den Texten in Ihrem Feed zu entfernen. Oder schließen Sie generell alle Artikel ohne Bilder und Preise aus. Verwenden Sie hierfür Masterregeln und sparen Sie noch mehr Zeit!
  3. Schließen Sie Produkte von Ihrer Blacklist aus
    Einige Marken oder Kategorien sollen nicht beworben werden, sodass Sie sie normalerweise auf eine Blacklist setzen. Selbst wenn Sie Reisen verkaufen, möchten Sie möglicherweise bestimmte Reiseziele ausschließen. Erstellen Sie eine Masterregel-Gruppe für die Artikel, die Sie auf die Blacklist setzen möchten, und Sie müssen sich um nichts mehr kümmern!
  4. Schließen Sie Parent Produkte aus
    Parent Items oder Configurables können im Voraus ausgeschlossen werden, sodass es für Sie einfacher ist, nur auf den Produkten zu werben, für die Sie werben möchten.

Werfen Sie auch einen Blick in unser Helpcenter. Dort gibt es noch weitere Beispiele und Erklärungen, wie Sie die Masterregeln einsetzen können.

Verfasst von Sharon Duine
Marketing DACH