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Erfolgsgeschichte

KoRo Marktplatz-Strategie: Optimierte Margen und 20 % Wachstum

24. März 2026

So sklalierte KoRo sein Marktplatz-Geschäft durch Automatisierung. Erfahre, wie das Unternehmen Listing-Fehler reduzierte, E-Commerce-Margen optimierte und 20 % Marktplatz-Wachstum erzielte.

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Lesezeit - 5 min

KoRo Marktplatz-Strategie: Optimierte Margen und 20 % Wachstum

Wie kann eine DTC-Marke ihr Marktplatz-Geschäft skalieren, ohne dass operative Prozesse zum Wachstumsengpass werden? Die Marktplatz-Strategie von KoRo liefert darauf eine klare Antwort.

Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich die Food-Marke von einem DTC-Startup zu einem internationalen Omnichannel-Player – mit Verkäufen über Amazon, eBay, Kaufland, Galaxus und bald auch Decathlon. Mit der beschleunigten internationalen Expansion nahm jedoch auch die operative Komplexität zu.

Um diese Herausforderung zu meistern, implementierte KoRo Automatisierungslösungen mit Channable. Dies ermöglichte es dem Unternehmen, seine Marktplatz-Prozesse zu stabilisieren, die operativen Kosten zu senken und gleichzeitig die E-Commerce-Margen zu optimieren.

Das Ergebnis: 20 % Wachstum bei den Marktplatz-Umsätzen bei deutlich effizienteren Abläufen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Manuelle Marktplatz-Prozesse verursachen oft erhebliche versteckte Kosten

  • KoRo verbrachte zuvor bis zu 20 Stunden pro Woche mit der Verwaltung von Flat Files und der Behebung von Listing-Fehlern

  • Durch Automatisierung ließen sich Produktdaten effizienter verwalten und Bestellungen schneller synchronisieren

  • Stabilere Prozesse ermöglichten die Qualifizierung für Seller Fulfilled Prime

  • Das Ergebnis: 20 % Wachstum durch optimierte E-Commerce-Margen

Die Herausforderung: Manuelle Prozesse bremsen das Marktplatz-Wachstum

KoRo startete ursprünglich als Direct-to-Consumer-Marke mit einem starken Fokus auf den eigenen Onlineshop. Influencer-Marketing und Community-Building gehörten zu den wichtigsten Wachstumstreibern.

Marktplätze wurden jedoch schnell zu einem strategischen Vertriebskanal. Insbesondere Amazon ermöglichte es KoRo, neue Kundengruppen zu erschließen und internationale Märkte zu testen. Wie Sebastian Thalheim, Product Manager bei KoRo, erklärt:

Wir haben Amazon auch als eine Art Testfeld genutzt, um in neue Länder zu expandieren, bevor wir dort eigene Websites gelauncht haben.

Doch mit der Erweiterung des Sortiments und der beschleunigten Internationalisierung trat ein großes Problem auf: Die operative Infrastruktur konnte mit dem Wachstum nicht Schritt halten.

Ein großer Teil der täglichen Arbeit des Teams bestand aus manuellen Prozessen wie:

  • Verwaltung von Produkt-Flat-Files

  • Korrektur von Formatierungsfehlern

  • Anpassung von Variantenstrukturen

  • Behebung von Listing-Ablehnungen

  • Durchführung manueller Preisupdates

  • Überwachung von Bestellimporten

Zeitweise verbrachte das Team allein 10–20 Stunden pro Woche mit diesen Aufgaben. Sebastian Thalheim erinnert sich:

Wir verbrachten ungefähr fünf bis zehn Stunden pro Woche nur mit der Erstellung und Aktualisierung von Listings.

  • Diese manuellen Prozesse führten zu mehreren Problemen:

  • Hohe Fehlerquoten

  • Lange Go-Live-Zeiten für Produkte

  • Eingeschränkte Skalierbarkeit

  • Sinkende operative Effizienz

Mit wachsenden Produktkatalogen können solche Prozesse die E-Commerce-Margen schnell schrumpfen lassen.

Umgang mit Listing-Fehlern auf Marktplätzen: Warum Flat Files zum Problem werden

Eine der größten operativen Herausforderungen bei der Marktplatz-Expansion ist der Umgang mit Listing-Fehlern. Sebastian Thalheim beschreibt das anfängliche Setup so:

Es gab Flat Files und Flat Files und noch mehr Flat Files.

Jede Plattform hat ihre eigenen Anforderungen an:

  • Produktattribute

  • Variantenlogik

  • Pflichtfelder

  • Bildformate

  • Datenstrukturen

Amazon ist hier besonders streng. Selbst kleine Formatierungsfehler können zu abgelehnten Listings führen oder dazu, dass Produkte nicht korrekt angezeigt werden.

  • Für KoRo bedeutete das:

  • Zahlreiche Korrekturschleifen

  • Wiederholte Feed-Uploads

  • Manuelle Nacharbeit an Produktdaten

Bei einem Katalog mit mehreren hundert Produkten wurde dieser Prozess schnell ineffizient.

Die Lösung: Automatisierung des Marktplatz-Betriebs mit Channable

Um diese Herausforderungen zu lösen, implementierte KoRo eine automatisierte Marktplatz-Infrastruktur mit Channable.

Mit Channable können Produktdaten zentral verwaltet und automatisch an verschiedene Marktplätze angepasst werden. Die Rule Engine der Plattform ermöglicht es, bestehende Daten flexibel zu transformieren.

Typische Automatisierungen umfassen:

  • Automatische Anpassung von Produktattributen

  • Transformation von Titeln und Beschreibungen

  • Übersetzung von Produktdaten

  • Anpassung von Größen- oder Farb-Attributen

  • Feed-Validierung vor dem Upload

  • Regelbasierte Preislogik

Durch diese Automatisierung laufen viele zuvor manuelle Prozesse automatisch ab und Listing-Fehler werden erkannt, bevor die Produkte live gehen.

Infolgedessen sinken die operativen Kosten und die Optimierung der E-Commerce-Margen lässt sich leichter realisieren.

Wie qualifizierte sich KoRo für Seller Fulfilled Prime?

Eine besonders wichtige Verbesserung war die Bestell-Synchronisation.

Vor der Automatisierung konnte der Import von Amazon-Bestellungen mehr als eine Stunde dauern. Erst danach konnten die Bestellungen bearbeitet werden.

Mit Channable werden Bestellungen nun deutlich schneller synchronisiert. Sobald Amazon die Zahlung validiert hat, wird die Bestellung automatisch in das System von KoRo übertragen.

Diese schnellere Verarbeitung bot mehrere Vorteile:

  • Stabilere Bestellabwicklung (Fulfillment)

  • Schnellere Versandprozesse

  • Verbesserte Liefer-Performance

  • Höhere operative Zuverlässigkeit

Dadurch konnte KoRo die Anforderungen für Seller Fulfilled Prime erfüllen – ein wichtiger Faktor für Sichtbarkeit und Conversion auf Amazon.

Wie die Marktplatz-Strategie von KoRo 20 % Wachstum brachte

Durch die Automatisierung der Marktplatz-Abläufe erzielte KoRo mehrere entscheidende Verbesserungen.

Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen:

  • 20 % Wachstum bei den Marktplatz-Umsätzen

  • Deutlich reduzierter manueller Aufwand

  • Stabilere Bestell-Synchronisation

  • Schnellere Expansion auf neue Marktplätze

  • Verbesserte operative Kontrolle

Heute verkauft KoRo auf mehreren Plattformen, darunter:

  • Amazon in mehreren europäischen Ländern

  • eBay

  • Kaufland

  • Galaxus in der Schweiz

Weitere Marktplätze sind bereits in Planung, unter anderem Decathlon, sowie erste Tests mit dem TikTok Shop.

Dank automatisierter Prozesse kann das Team neue Marktplätze nun viel schneller testen und skalieren.

Learnings aus der Case Study zur Margen-Optimierung bei KoRo

Der Fall KoRo zeigt mehrere typische Herausforderungen im Marktplatz-Geschäft auf:
Datenqualität ist entscheidend:
Automatisierung funktioniert nur mit strukturierten Produktdaten.

Manuelle Prozesse schränken die Skalierbarkeit ein
Flat Files mögen für einen einzelnen Marktplatz funktionieren, aber nicht für mehrere.

Stabilität ist wichtiger als Geschwindigkeit
Eine zuverlässige Bestell-Synchronisation ist unerlässlich für die Kundenzufriedenheit und die Erfüllung von Marktplatz-Anforderungen.

Automatisierung verbessert Margen
Automatisierte Prozesse senken die operativen Kosten und verbessern die langfristige Profitabilität.

Fazit
Die Marktplatz-Strategie von KoRo zeigt, dass eine erfolgreiche Marktplatz-Expansion nicht nur von Nachfrage oder Marketing getrieben wird.

Der entscheidende Faktor ist die operative Infrastruktur. Automatisierung, stabile Bestellprozesse und saubere Produktdaten ermöglichen es Marken, ihr Marktplatz-Geschäft effizient zu skalieren.

Mit Channable konnte KoRo seine Prozesse stabilisieren, E-Commerce-Margen optimieren und ein Wachstum von 20 % bei den Marktplatz-Umsätzen erzielen.

Vanshj Seth

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