Tipps und Tricks für den perfekten Google Shopping Feed - Channable
ZURÜCK
Tipp

Tipps und Tricks für den perfekten Google Shopping Feed

Juli 24, 2018

Die Produktsuchmaschine Google Shopping ist bei Channable-Nutzern sehr beliebt. Man kann ganz einfach einen Google Shopping Feed erstellen. Oder? Es ist tatsächlich nicht so schwer einen Produktfeed aufzusetzen, insbesondere mit einem Feed Management Tool wie Channable, aber man sollte auf einige Dinge acht geben. Google erfordert einige Spezifikationen, ohne die Ihre Produkte schnell abgewiesen werden und sogar Konten im Merchant Center blockiert werden können. Channable möchte vermeiden, dass Sie an diese Probleme stoßen. Deshalb haben wir mit Google die Köpfe zusammengesteckt und die wichtigsten Tipps und Tricks für einen einwandfreien Google Shopping Feed zusammengetragen. In diesem Beitrag erläutern wir alle nötigen Produktinformationen für einen Top Quality Google Shopping Feed, basierend auf den am häufigsten auftretenden Fehlern.

Tipps und Tricks für den perfekten Google Shopping Feed

Um erfolgreich Produktanzeigen über das Google Merchant Center zu listen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Google Shopping Feed die von Google verlangten Spezifikationen enthält. Sie können auf zwei Arten Produktinformationen an Google Shopping senden: über eine API-Direktverbindung oder über einen Datenfeed. Die Unterschiede dieser beiden Varianten lesen Sie in diesem Helpcenter-Artikel.

Eine einfache Übersicht mit allen benötigten Informationen für Google Shopping finden Sie in unserem Channable-Tool. Bei der Feed-Verknüpfung und bei der API-Verbindung befindet sich die Übersicht im Aufbau”-Schritt. Die Pflichtfelder mit den entsprechenden Werten zu füllen, ist unabdingbar für ein Produktlisting auf Google Shopping. Aber die Produktinformationen müssen auch im richtigen Format gesendet werden. Format? Welches Format?

Genau, gewisse Informationen müssen auf „Google-Art” angeliefert und verarbeitet werden. Wir geben Ihnen hier eine Auflistung der verbindlichen Informationen für Google.

Zu allererst empfehlen wir eine Filter-Regel” in Channable zu erstellen, um Produkte herauszufiltern, die ohnehin von Google automatisch abgelehnt würden. Hiermit können Sie natürlich auch Produkte ausschließen, die Sie nicht verkaufen wollen, weil sie beispielsweise keinen image link haben oder keine Preisangabe. Die Regeln in Channable funktionieren in absteigender Reihenfolge. Wenn Sie also mit einer Filter-Regel beginnen, führen alle weiteren Regeln Aktionen auf die nach dem Filter noch bestehenden Produkte aus, ohne die zuvor ausgeschlossenen Produkte.

Viele der untenstehenden Tipps beinhalten das Erstellen eines neuen Feldes. Wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie neue Felder hinzufügen, können Sie das in diesem Artikel unseres Helpcenters nachlesen.

Benötigte InformationenWas genau?
Image LinkBilder sind entscheidend für Google Shopping und grundsätzlich sehr wichtig im Online-Handel. Wir empfehlen Ihnen, eine Filter-Regel zu erstellen, um Objekte auszuschließen, die kein Bild enthalten. Weitere Informationen über die von Google akzeptierten Maße und Bildqualität finden Sie im Google Helpcenter.
VerfügbarkeitDas Feld zur Verfügbarkeit (availability) ist erforderlich und muss mit den Werten „in_stock” (auf_Lager), „out_of_stock” (nicht_auf_Lager) oder „preorder” (vorbestellbar) an Google gesendet werden. Sie müssen keine tatsächlichen Lagerbestände senden, aber der von Ihnen festgelegte Wert muss mit dem Wert auf Ihrer Website übereinstimmen. Um diese Informationen in Ihren Feed zu integrieren, verwenden Sie einfach die Regel „Wert festlegen” von Channable und legen Sie den Wert in ein neu erstelltes Feld ein. Verwenden Sie dafür eine der drei oben genannten Optionen, abhängig vom Lagerbestand in Ihrem Webshop.
*GTIN/EAN
* Sie benötigen mindestens eine dieser Identifikationsnummern. Google fordert mindestens zwei dieser drei Informationen: Brand, GTIN or MPN. Verfügen Sie nicht über diese Infos, lesen hier nach, was Sie tun können.
GTIN ist der Oberbegriff für die Identifikationsnummer eines Produkts, dazu zählen EANs, UPCs oder ISBNs. Im Grunde ist dies der Barcode eines Artikels. Wenn Sie keine Identifikationsnummer für Ihre Produkte haben, können Sie diese online kaufen oder Ihren Händler danach fragen. Sie können nicht eigenhändig Identifikationsnummern erstellen.
TitelDieses erforderliche Feld sollte einfach in Ihrem Feed zu finden sein. Versichern Sie sich, dass das Feld Ihren Artikel gut beschreibt. Sie können sogar Werte, wie die Farbe oder Größe des Artikels, mit den Regeln von Channable in den Titel einfügen. Nutzen Sie dafür die „Werte kombinieren”-Regel.
BeschreibungGenau wie der Titel, sollte die Beschreibung der Produkte bereits im Feed vorhanden sein. Ansonsten können Sie auch eine Beschreibung aus Informationen verschiedener Felder zusammenfügen. Stellen Sie sicher, dass die Beschreibung kein HTML enthält. Auch hierfür gibt es eine Regel in Channable: Entferne HTML aus Text.
LinkGanz einfach, in diesem Feld befindet sich die URL zum Produkt.
MarkeDiese Information ist sicherlich bereits im Feed enthalten. Auf jeden Fall ist die Marke essentiell für einen Google Shopping Feed!
Wenn die Marke kein eigenes Feld hat, aber möglicherweise in der Beschreibung enthalten ist, können Sie einfach nach dem Wert (bestimmter Markennamen) suchen und in ein neues Feld einfügen.
ZustandDer Zustand muss in einem Google Shopping Feed angegeben werden als „new”, „used”, oder „refurbished”. Wenn diese Information noch nicht in Ihrem Feed enthalten ist, können Sie sie genau wie die Informationen zur Verfügbarkeit einfügen. Erstellen Sie ein neues Feld im Mapping und setzen Sie dann den Wert entsprechend den Anforderungen ein.
KategorieDer zweite Schritt in Channable, um ein Google Shopping Feed oder eine Google Shopping API zu erstellen, ist die Kategorisierung. (Wichtig: Bei einer API kann Google die Kategorisierung selbst vornehmen, solange Sie gültige EANs mitsenden.) Im Drop-down-Menü erscheinen die spezifischen Google-Kategorien. Sie verknüpfen also Ihre Produktgruppen mit den Google-Kategorien im „Kategorien”-Schritt. Vergessen Sie nicht im letzten Schritt die internen Felder mit den entsprechenden Feldern von Google zu mappen. Hier finden Sie weitere Tipps zur Kategorisierung.
PreisDiese Information finden Sie in Ihrem Feed. Sie sollten den Preis nicht anpassen, da er mit dem Preis in Ihrem Webshop übereinstimmen muss.
Shipping PriceSie wissen wahrscheinlich, wie hoch die Versandkosten Ihrer Produkte sind, wenn sie nicht bereits in Ihrem Feed vorhanden sind. Fehlt die Information zu den Versandkosten, erstellen Sie einfach ein neues Feld im Mapping und legen Sie den Wert fest. Bieten Sie zum Beispiel Produkte über einem bestimmten Preis versandkostenfrei an, können Sie eine Regel erstellen, um den Versandpreis auf 0 zu setzen. Die Regel würde dann ähnlich lauten wie „WENN Preis größer oder gleich ist als 50, DANN nimm Versandkosten und lege Wert fest 0″. Sie können in Ihrem Google Merchant-Konto immer Versandoptionen festlegen. Weitere Informationen finden Sie hier: Google Shopping Helpcenter, Versandkosten einstellen.
*MPN/SKU
* Sie benötigen mindestens eine dieser Identifikationsnummern, da für Google mindestens 2 von diesen 3 Informationen erforderlich sind: Marke, GTIN oder MPN. In diesem Artikel finden Sie mehr dazu.
Die stock keeping unit (SKU) oder manufacturers number (MPN) ist eine eher interne Weise, um Produkte mit Identifikationsnummern zu versehen. Haben Sie weder die SKU, noch die MPN Ihrer Produkte, aber Sie verfügen über die GTIN, dann können Sie Ihre Produkte dennoch auf Google Shopping listen. Fehlen alle drei Angaben, setzen Sie das Feld „g:identifier_exists” auf ‚False‘.
**Shipping CountryFalls diese Information noch nicht in Ihrem Feed enthalten ist, sollten Sie angeben, aus welchem Land Sie Ihre Produkte exportieren. Wahrscheinlich ist es nur ein Land. Dann können Sie im Mapping ein Feld hinzufügen und dieses Land als Shipping Country nennen.
**IDDie ID kann jedmögliche Nummer oder Kombination sein, die jeden Ihrer Artikel eindeutig identifiziert. Beachten Sie, dass jedes Produkt eine eigene Identifikationsnummer haben muss.
***GrößeBei Kleidung sollte für jeden Artikel eine Größenangabe mitgeliefert werden. Auch diese Info ist essentiell für einen Google Shopping Feed. Möglicherweise befindet sich die Größe im Titel des Produkts. Dann können Sie diesen Wert einfach mit der „Text teilen”-Regel in ein neues Feld einfügen.
***AltersgruppeDie Altersgruppe gilt nur, wenn Sie Kleidung mit Google Shopping bewerben möchten. Die akzeptierten Werte für die Altersgruppe sind: „newborn”, „infant”, „toddler”, „kids” und „adult”. Um die richtigen Werte in ein Feld einzufügen, können Sie die „Suche Werte”-Regel verwenden. Suchen Sie nach den jeweiligen Größen und ersetzen Sie die Werte. Beispielsweise setzen Sie bei einem Artikel mit der Angabe 0 – 9 Monate die age_group „Newborn” ein.
***FarbeDie Farbe von Produkten ist nur notwendig bei Kleidung. Zum Glück gibt Google keine Farbnamen vor, Sie können also Ihre eigenen Farben im Feed beibehalten. Haben Sie noch kein Feld mit Farbinformationen in Ihrem Feed, erstellen Sie eins, wie oben erwähnt.
***GeschlechtAuch diese Informationen ist nur bei Fashion-Items notwendig. Sie haben die Möglichkeit zwischen „unisex”, „female” oder „male”. Verkaufen Sie nur Kleidung für ein Geschlecht können Sie ganz einfach einen Wert in das Feld Geschlecht einfügen.
****WährungBei einer API-Verbindung mit Google Shopping müssen Sie die Währung Ihrer Produkte angeben. Sie können wählen zwischen  „EUR/GBP/USD/CAD/NOK/SEK/DKK/CHF” aus dem Drop-down-Menü von Channable oder es selbst entsprechend in Ihren Feed einfügen. Das können Sie tun, indem Sie ein neues Feld erstellen und mit der „Wert festlegen”-Regel den Wert einsetzen. Stellen Sie sicher, dass der Wert mit der Information der Produkt-URL übereinstimmt.

** Obligatorisch nur für Feeds (Beim Erstellen einer API-Verbindung geben Sie im ersten Schritt bereits die ID des Produkts an.)
*** Obligatorisch, wenn Sie “Fashion”  als “Type of market” angegeben haben.

****Nur obligatorisch für die Google Shopping API.

So, das war’s. Wenn Sie alle obengenannten Felder in Ihren Google Shopping Feed eingefügt haben und die entsprechenden Werte verwenden, sollten Ihre Produkte ohne Weiteres von Google akzeptiert werden. Für erfolgreiche Produktanzeigen sollten Sie also auf die Vollständigkeit der Produktinformationen in den erforderlichen oder optionalen Felder achten. Im „Aufbau”-Schritt der API oder des Feeds finden Sie hierzu weitere Hilfestellungen. Auch hier gilt, je ausführlicher und genauer die Produktinformationen, desto besser. Sie können Kaufinteressierte mit genauen Angaben zum Produkt überzeugen und erscheinen damit auch zuverlässiger als andere Händler.

Um mit Google Shopping loszulegen, legen Sie sich hier einen kostenlosen Trial-Account an, ohne Mindestlaufzeit. Sie können Ihren Google Shopping Feed in Channable erstellen und erhalten hierbei auch gerne Unterstützung von unserem Support.

Probieren Sie es gleich aus!

 

Verfasst von Babette Bürgi
Marketing DACH