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Tipp

Wie Sie erfolgreich einen Google Shopping Feed erstellen

August 24, 2020

Suchen Sie nach Tipps, um Ihren Google Shopping Feed erfolgreich zu bewerben? Channable bietet Ihnen alles, was Sie brauchen, um Ihre Anzeigen möglichst sichtbar für Ihre Zielgruppe zu schalten. In diesem Artikel erläutern wir, was Google Shopping ausmacht, welche Art von Einzelhändler und Kunde am besten zu der Plattform passt und schlüsseln das Setup der Shopping-Suchmaschine auf.

Google shopping feed

Was ist Google Shopping?

Google Shopping ist die Produktsuchmaschine von Google und kein eigener Online-Shop. Die Plattform bietet Kunden lediglich die Möglichkeit, nach Artikeln, die mit den Produktseiten eines beworbenen Online-Shops verlinkt sind, zu suchen, sie anzuzeigen und zu vergleichen. Als Zweig von Google Ads ermöglicht Google Shopping Einzelhändlern und Online-Unternehmen, ihre Produkte über das Suchnetzwerk von Google zu präsentieren. Die Anzeigen können in den Hauptsuchergebnissen von Google oder unter dem speziellen Tag „Shopping“ erscheinen.

Im Gegensatz zu Google Textanzeigen, die auf Keywords basieren, beruht Google Shopping auf Produktfeeds. Das bedeutet, dass die Anzeigen in Google Shopping direkt aus den in einem Online-Shop bereitgestellten Informationen generiert werden.

Vorteile des Werbens mit einem Google Shopping Feed

Google Shopping ist der größte Preisvergleich der Welt mit einer stetig wachsenden Liste unterstützter Länder. In der allgemeinen Google Suche werden Shopping-Anzeigen über den Textanzeigen und den organischen Suchergebnissen abgebildet. Kurz gesagt: Mit Google Shopping können Sie Ihre Artikel in den Google Suchergebnissen vermarkten.

Google shopping feed example DE

Warum ist Google Shopping ein so umsatzstarker Marketingkanal? Wir haben einige der Vorteile des Werbens mit einem Google Shopping Feed zusammengefasst und zeigen, warum diese auch für Ihre E-Commerce-Strategie relevant sind:

  • Mehrere Touchpoints – Durch Werbung auf Google Shopping können Ihre Produkte an mehreren Stellen innerhalb der Google-Suchmaschine gefunden werden. Wenn Ihr Online-Shop suchmaschinenoptimiert ist, werden Ihre Produkte auf verschiedene Arten sichtbar, z. B. über die herkömmliche Suche, Textanzeigen und Google Shopping-Anzeigen.
  • Visueller Anreiz – Kunden sehen gerne, was sie kaufen. Studien zeigen, dass visuelle Inhalte im Vergleich zu reinen Textanzeigen einen positiven Einfluss auf Kaufentscheidungen haben. Tatsächlich können Google Shopping-Anzeigen eine bis zu 30 % höhere Conversion Rate aufweisen als Textanzeigen.
  • Höher qualifizierte Leads – Als Einzelhändler bei Google Shopping haben Sie die Möglichkeit, mehr Kunden mit hoher Kaufabsicht (den Lower Funnel) zu erreichen und diese über ihre Suchbegriffe direkt zum POS zu führen. Da die Produktinformationen über Ihren Datenfeed direkt mit Ihrer Anzeige verknüpft sind, sind Google Shopping-Anzeigen sehr informativ und führen zu einer höheren Conversion Rate unter potenziellen Käufern.

Für welche Art von Advertiser ist ein Google Shopping-Feed am besten geeignet?

Google Shopping ist eine Plattform, die sich auf schnelle und einfache Konvertierungen konzentriert und weniger auf die Schaffung von Brand oder Product Awareness. Das bedeutet, dass Google Shopping nicht der einzige Kanal sein sollte, auf den sich eine Marke konzentriert. Vielmehr sollte es eine ergänzende Plattform sein, um schnelle Umsätze durch Kunden mit einer ohnehin hohen Kaufabsicht zu ermöglichen.

Erfolgreiches Einrichten Ihres Datenfeeds für Google Shopping

Um Anzeigen in Google Shopping zu schalten, müssen Sie Ihr Google Merchant Center-Konto einrichten, Ihre Produkte über einen Datenfeed hochladen und Ihre Google Ads Shopping-Kampagnen einrichten.

Um nun erfolgreich auf Google Shopping zu werben, müssen Sie sicherstellen, dass Sie bestimmte von Google genehmigte Pflichtfelder an die Plattform übermitteln. Sie können diese Produktinformationen mit einem Tool für Marketing Automatisierung wie Channable auf zwei Arten an Google Shopping senden: über eine API-Verbindung oder über einen Datenfeed.

  • API – APIs ermöglichen eine Aktualisierung in Echtzeit: Daten können jederzeit ausgetauscht werden. Wenn etwas mit den Daten, die an Google Shopping gesendet werden, nicht stimmt, kann der Exportkanal (Google Shopping) sofort eine Rückmeldung an das exportierende System senden (Channable). Diese Informationen dienen dem Benutzer dann als Grundlage für Änderungen.
  • Datenfeed – Die Vorteile eines Feed-basierten Systems liegen darin, dass es einfach zu implementieren ist und weder vom Sender noch vom Empfänger die Verwendung spezieller Tools oder fortgeschrittener API-Formate erfordert. Das heißt, es kann sogar ein einfaches Spreadsheet mit Ihren Produktdaten verwendet werden. Der Nachteil dieses Systems ist, dass es keine gute Möglichkeit gibt, Informationen zu Änderungen in Echtzeit auszutauschen.

Weitere Unterschiede zwischen den beiden Verbindungsarten können Sie in unserem Helpcenter-Artikel nachlesen. Um die richtigen Informationen an Google Shopping zu senden, können Sie sich in Channable leicht einen Überblick über die Pflichtfelder verschaffen. Entweder unter ‚Aufbau‘ (für Google Shopping-Feeds) oder ‚Aufbau > Item‘ (für Google Shopping APIs).

Das richtige Format Ihrer Produktinformationen für Google ist entscheidend, damit die Daten akzeptiert werden. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie, welche Informationen Sie senden müssen, um erfolgreich auf Google Shopping zu werben.

Tipps für jedes Pflichtfeld, um erfolgreich auf Google Shopping zu werben

Tipp: Die nachstehende Tabelle enthält alle Pflichtfelder, die Google benötigt und mit denen Sie Ihren Google Shopping Feed korrekt bereitstellen können. Die Organisation dieser Informationen im richtigen Format kann sehr zeitaufwändig sein, wenn sie manuell vorgenommen wird. Ein Feed Management Tool kann Ihnen zeigen, wo Fehler auftreten und die fehlenden Datenfelder lokalisieren. Darüber hinaus hat Channable die Möglichkeit, diese Fehler mit Hilfe eines Wenn-Dann-Regelsystems für Sie zu beheben. Unabhängig davon, ob ein Feed Management Tool verwendet wird oder nicht, gibt Ihnen diese Tabelle alle Informationen, die Sie für die Erstellung eines hochwertigen Produktfeeds benötigen.

Benötigte InformationenWas genau?
Image LinkBilder sind entscheidend für Google Shopping und grundsätzlich sehr wichtig im Online-Handel. Wir empfehlen Ihnen, eine Filter-Regel zu erstellen, um Objekte auszuschließen, die kein Bild enthalten. Weitere Informationen über die von Google akzeptierten Maße und Bildqualität finden Sie im Google Helpcenter.
VerfügbarkeitDas Feld zur Verfügbarkeit (availability) ist erforderlich und muss mit den Werten „in_stock” (auf_Lager), „out_of_stock” (nicht_auf_Lager) oder „preorder” (vorbestellbar) an Google gesendet werden. Sie müssen keine tatsächlichen Lagerbestände senden, aber der von Ihnen festgelegte Wert muss mit dem Wert auf Ihrer Website übereinstimmen. Um diese Informationen in Ihren Feed zu integrieren, verwenden Sie einfach die Regel „Wert festlegen” von Channable und legen Sie den Wert in ein neu erstelltes Feld ein. Verwenden Sie dafür eine der drei oben genannten Optionen, abhängig vom Lagerbestand in Ihrem Webshop.
*GTIN/EAN
* Sie benötigen mindestens eine dieser Identifikationsnummern. Google fordert mindestens zwei dieser drei Informationen: Brand, GTIN or MPN. Verfügen Sie nicht über diese Infos, lesen hier nach, was Sie tun können.
GTIN ist der Oberbegriff für die Identifikationsnummer eines Produkts, dazu zählen EANs, UPCs oder ISBNs. Im Grunde ist dies der Barcode eines Artikels. Wenn Sie keine Identifikationsnummer für Ihre Produkte haben, können Sie diese online kaufen oder Ihren Händler danach fragen. Sie können nicht eigenhändig Identifikationsnummern erstellen.
TitelDieses erforderliche Feld sollte einfach in Ihrem Feed zu finden sein. Versichern Sie sich, dass das Feld Ihren Artikel gut beschreibt. Sie können sogar Werte, wie die Farbe oder Größe des Artikels, mit den Regeln von Channable in den Titel einfügen. Nutzen Sie dafür die „Werte kombinieren”-Regel.
BeschreibungGenau wie der Titel, sollte die Beschreibung der Produkte bereits im Feed vorhanden sein. Ansonsten können Sie auch eine Beschreibung aus Informationen verschiedener Felder zusammenfügen. Stellen Sie sicher, dass die Beschreibung kein HTML enthält. Auch hierfür gibt es eine Regel in Channable: Entferne HTML aus Text.
LinkGanz einfach, in diesem Feld befindet sich die URL zum Produkt.
MarkeDiese Information ist sicherlich bereits im Feed enthalten. Auf jeden Fall ist die Marke essentiell für einen Google Shopping Feed!
Wenn die Marke kein eigenes Feld hat, aber möglicherweise in der Beschreibung enthalten ist, können Sie einfach nach dem Wert (bestimmter Markennamen) suchen und in ein neues Feld einfügen.
ZustandDer Zustand muss in einem Google Shopping Feed angegeben werden als „new”, „used”, oder „refurbished”. Wenn diese Information noch nicht in Ihrem Feed enthalten ist, können Sie sie genau wie die Informationen zur Verfügbarkeit einfügen. Erstellen Sie ein neues Feld im Mapping und setzen Sie dann den Wert entsprechend den Anforderungen ein.
KategorieDer zweite Schritt in Channable, um ein Google Shopping Feed oder eine Google Shopping API zu erstellen, ist die Kategorisierung. (Wichtig: Bei einer API kann Google die Kategorisierung selbst vornehmen, solange Sie gültige EANs mitsenden.) Im Drop-down-Menü erscheinen die spezifischen Google-Kategorien. Sie verknüpfen also Ihre Produktgruppen mit den Google-Kategorien im „Kategorien”-Schritt. Vergessen Sie nicht im letzten Schritt die internen Felder mit den entsprechenden Feldern von Google zu mappen. Hier finden Sie weitere Tipps zur Kategorisierung.
PreisDiese Information finden Sie in Ihrem Feed. Sie sollten den Preis nicht anpassen, da er mit dem Preis in Ihrem Webshop übereinstimmen muss.
Shipping PriceSie wissen wahrscheinlich, wie hoch die Versandkosten Ihrer Produkte sind, wenn sie nicht bereits in Ihrem Feed vorhanden sind. Fehlt die Information zu den Versandkosten, erstellen Sie einfach ein neues Feld im Mapping und legen Sie den Wert fest. Bieten Sie zum Beispiel Produkte über einem bestimmten Preis versandkostenfrei an, können Sie eine Regel erstellen, um den Versandpreis auf 0 zu setzen. Die Regel würde dann ähnlich lauten wie „WENN Preis größer oder gleich ist als 50, DANN nimm Versandkosten und lege Wert fest 0″. Sie können in Ihrem Google Merchant-Konto immer Versandoptionen festlegen. Weitere Informationen finden Sie hier: Google Shopping Helpcenter, Versandkosten einstellen.
*MPN/SKU
* Sie benötigen mindestens eine dieser Identifikationsnummern, da für Google mindestens 2 von diesen 3 Informationen erforderlich sind: Marke, GTIN oder MPN. In diesem Artikel finden Sie mehr dazu.
Die stock keeping unit (SKU) oder manufacturers number (MPN) ist eine eher interne Weise, um Produkte mit Identifikationsnummern zu versehen. Haben Sie weder die SKU, noch die MPN Ihrer Produkte, aber Sie verfügen über die GTIN, dann können Sie Ihre Produkte dennoch auf Google Shopping listen. Fehlen alle drei Angaben, setzen Sie das Feld „g:identifier_exists” auf ‚False‘.
**Shipping CountryFalls diese Information noch nicht in Ihrem Feed enthalten ist, sollten Sie angeben, aus welchem Land Sie Ihre Produkte exportieren. Wahrscheinlich ist es nur ein Land. Dann können Sie im Mapping ein Feld hinzufügen und dieses Land als Shipping Country nennen.
**IDDie ID kann jedmögliche Nummer oder Kombination sein, die jeden Ihrer Artikel eindeutig identifiziert. Beachten Sie, dass jedes Produkt eine eigene Identifikationsnummer haben muss.
***GrößeBei Kleidung sollte für jeden Artikel eine Größenangabe mitgeliefert werden. Auch diese Info ist essentiell für einen Google Shopping Feed. Möglicherweise befindet sich die Größe im Titel des Produkts. Dann können Sie diesen Wert einfach mit der „Text teilen”-Regel in ein neues Feld einfügen.
***AltersgruppeDie Altersgruppe gilt nur, wenn Sie Kleidung mit Google Shopping bewerben möchten. Die akzeptierten Werte für die Altersgruppe sind: „newborn”, „infant”, „toddler”, „kids” und „adult”. Um die richtigen Werte in ein Feld einzufügen, können Sie die „Suche Werte”-Regel verwenden. Suchen Sie nach den jeweiligen Größen und ersetzen Sie die Werte. Beispielsweise setzen Sie bei einem Artikel mit der Angabe 0 – 9 Monate die age_group „Newborn” ein.
***FarbeDie Farbe von Produkten ist nur notwendig bei Kleidung. Zum Glück gibt Google keine Farbnamen vor, Sie können also Ihre eigenen Farben im Feed beibehalten. Haben Sie noch kein Feld mit Farbinformationen in Ihrem Feed, erstellen Sie eins, wie oben erwähnt.
***GeschlechtAuch diese Informationen ist nur bei Fashion-Items notwendig. Sie haben die Möglichkeit zwischen „unisex”, „female” oder „male”. Verkaufen Sie nur Kleidung für ein Geschlecht können Sie ganz einfach einen Wert in das Feld Geschlecht einfügen.
****WährungBei einer API-Verbindung mit Google Shopping müssen Sie die Währung Ihrer Produkte angeben. Sie können wählen zwischen  „EUR/GBP/USD/CAD/NOK/SEK/DKK/CHF” aus dem Drop-down-Menü von Channable oder es selbst entsprechend in Ihren Feed einfügen. Das können Sie tun, indem Sie ein neues Feld erstellen und mit der „Wert festlegen”-Regel den Wert einsetzen. Stellen Sie sicher, dass der Wert mit der Information der Produkt-URL übereinstimmt.

** Obligatorisch nur für Feeds (Beim Erstellen einer API-Verbindung geben Sie im ersten Schritt bereits die ID des Produkts an.)
*** Obligatorisch, wenn Sie “Fashion”  als “Type of market” angegeben haben.

****Nur obligatorisch für die Google Shopping API.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, ein Automatisierungs-Tool zur Verwaltung Ihres Produktfeeds zu verwenden, empfiehlt es sich, zunächst eine „Filterregel“ zu erstellen. Diese Regel dient als Sicherheitsnetz und schließt von Vornherein alle Artikel aus, die sonst automatisch abgelehnt würden oder die Sie nicht verkaufen möchten. Gründe für eine Ablehnung seitens Google können z.B. ein fehlender Bildlink oder Preis = 0 sein. Channable-Regeln funktionieren in absteigender Reihenfolge. Wenn Sie also mit einem Filter beginnen, wird sichergestellt, dass die folgenden Regeln nur auf werbewirksame Artikel angewendet werden.

Nächste Schritte

Nun wissen Sie, wie Sie erfolgreich mit der Erstellung eines Google Shopping Feeds loslegen. Wenn Sie eine Verbindung zu Google Shopping mit Channable herstellen möchten, aber noch kein Konto haben, melden Sie sich kostenlos an.
Arbeiten Sie in Ihrem eigenen Tempo und testen Sie Channable kostenlos zum Aufsetzen Ihrer Google Shopping Schnittstelle. Erst, wenn Sie bereit sind, Ihren Feed oder Ihre API zu aktivieren, wählen Sie einen Preisplan aus. Wenn Sie auf Hürden im Google Merchant Center stoßen, die in diesem Artikel nicht erwähnt wurden, können Sie sich jederzeit an das technische Support-Team von Channable wenden.

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Lesen Sie diesen Artikel auf Englisch, Französisch, Niederländisch oder Spanisch.


Jill Kiwitt
Marketing DACH

Jill ist verantwortlich für das Marketing im deutschsprachigen Raum bei Channable. Sie verfasst unter anderem Content zu den Themen E-Commerce und Online Marketing.